Grippe oder doch nur eine Erkältung?

Die Begriffe Erkältung und Grippe werden im täglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. Doch tatsächlich handelt es sich um zwei unterschiedliche Krankheitsbilder. Während die Grippe durch eine bestimmte Art von Viren ausgelöst wird, kann hinter einer Erkältung eine Vielzahl verschiedener Erreger stecken. Doch woran erkennt man nun unter welcher Krankheit man leidet?

Unterscheidung

Bei einer Grippe treten die Symptome sehr plötzlich auf und innerhalb weniger Stunden entsteht sehr hohes Fieber. Zudem kommt es zu starken akuten Glieder- und Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, sowie zu schmerzhaften trockenen Husten. Schnupfen und Halsschmerzen sind bei einem Grippevirus weniger ausgeprägt.

Dahingegen hat eine Erkältung oder auch grippalen Effekt genannt einen eher einschleichenden Beginn mit Kribbeln in der Nase, Niesattacken, wässrigen Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen. Später kann es dann zu verstopfter Nase, sowie zu trockenem Reizhusten kommen, welcher anschließend von verschleimtem Husten abgelöst wird. Eine Erkältung ist normalerweise nach ca. 7 Tagen überwunden, wobei die Grippe mehrere Wochen bis zur vollständigen Erholung andauern kann.

Gegen die Influenza-Viren einer Grippe kann man geimpft werden, gegen die einer Erkältung jedoch nicht. Das heißt also, dass man auch trotz Impfung bei einem geschwächten Immunsystem erkranken kann.

Aktuelles

Der chinesische Corona-Virus ist eine neue gefährliche Krankheit, die sich global ausbreitet. Ursprünglich wurde der Virus von Wildtieren übertragen. Die Ansteckung erfolgt über die Atemwegssekrete von Lebewesen. Ab dem Zeitpunkt der Infektion kann es bis zu 14 Tagen dauern bis erste Krankheitszeichen auftreten. Ähnlich wie bei der Grippe treten Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber auf. In schweren Fällen kann es zu Durchfall und Lungenentzündung kommen. Noch wurde kein Impfstoff gegen diese Art von Viren entwickelt, allerdings ist eine Symptombehandlung möglich.

Wie kann man sich gegen Viren schützen?

Die beste Voraussetzung, um sich gegen Viren zu schützen ist eine gründliche Handhygiene. Außerdem ist es auch empfehlenswert in die Armbeuge zu Niesen und zu Husten. Der Mundschutz ist vor allem bei erkrankten Personen zum Fremdschutz von Nutzen. Durch das Tragen kann das Risiko einer Ansteckung durch Tröpfchen beim Husten und Schnupfen auf andere Menschen verringert werden. Dass eine Ansteckung durch einen Mundschutz bei gesunden Personen verhindert werden kann, ist nicht bewiesen. Zudem ist die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen sinnvoll.

Die entsprechenden Präparate zur Stärkung des Immunsystems und zur Abwehr von Krankheitserregern halten wir in der Sonnen-Apotheke für Sie bereit.

Annika Krippner, Johanna Kuchenreuther

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